Kategorie: Weltraumbestattung:
Ablauf einer nichtkonfessionellen Trauerfeier
Mit der folgenden Beschreibung einer Trauerfeier im außerkonfessionellen Bereich ist nicht gemeint, daß man jede Feier genau so gestalten sollte, sondern es soll nur eine Möglichkeit aus vielen dargestellt werden.
Denn es kann zum Beispiel auch sein, daß der Schmerz zu groß oder der Tod so furchtbar ist, daß man den Abschied einfach nur schnell hinter sich bringen will. Die kürzeste Trauerfeier, die ich erlebt habe, war die meines Vaters, der kurz nach der Goldenen Hochzeit meiner Eltern starb. Meine Eltern hatten schon vorher über
seinen Tod gesprochen. Sie wünschten sich keinen Redner und keine größere Abschiedsfeier. Nur der engste Familienkreis wurde benachrichtigt. Als wir in der Friedhofskapelle zusammengekommen waren, wurde das Lied »So nimm denn meine Hände« gespielt. Es barg für
beide zugleich die Erinnerung an erstes Liebesglück und symbolhaft eine Geborgenheit im Göttlichen in sich. Danach sprach eine Angehörige des Bestattungsinstitutes das Vaterunser. Der Sarg wurde aus der Kapelle getragen und in einen Wagen geschoben. Wir waren dahinter hinausgetreten und sahen zu, bis der Wagen abfuhr. Danach kamen wir alle bei meiner Mutter zum Kaffeetrinken zusammen.
Obwohl ich mir eine längere Trauerfeier gewünscht hätte, war es für mich doch ein sehr bewegender Abschied. Trotzdem hinterließ die Feier ein zwiespältiges Gefühl: Es gab wenig Hoffnung und fast gar keine Gemeinschaft in der schlichten Zeremonie. Das bewegte Leben meines Vaters erschien nicht noch einmal vor unseren Augen.
Persönlich finde ich es sehr viel hilfreicher, wenn eine Trauerfeier - gleichgültig ob konfessionell oder nicht - Elemente enthält, die Trau-er und Erinnerung ermöglichen und für das Weiterleben nach dem Verlust bedeutsam sind. Als hauptsächliche Elemente sehe ich an:
- die Trauergemeinschaft wird zu einem gemeinsamen Erleben
zusammengeführt, zu dem auch das Bedenken des eigenen
Lebens gehört;
- der Name des Verstorbenen wird ausgesprochen, das Andenken an sein Leben darf aufleben;
- sein oder ihr Weiterleben in den Gedanken und Erzählungen
der Angehörigen, in Taten und Werken wird deutlich;
- es wird öffentlich um Vergebung gebeten und gedankt;
- ein Segen für den Toten und die Lebenden wird gesprochen;
- mit der Beisetzung am Schluß der Feier oder in einer symboli
schen Handlung wird der menschliche Körper dem ewigen
Kreislauf der Natur wieder zurückgegeben, aus dem er
stammt.
Im folgenden wird vorausgesetzt, daß der Sarg mit dem Verstorbenen in der Mitte eines Stuhlkreises steht, der nach eigenem Geschmack persönlich ausgeschmückt ist. Die Angehörigen und Freunde sind
Verzeichis: Bestatter Bestattung Grabmale Grabpflege Grabstein Trauerfloristik Seebestattung Feuerbestattung Abschied Hospiz Urnenbestattung Weltraumbestattung Sarg Religion Gottesdienst Nachlassverwalter Stiftungen Erbschaft Friedhof Kirchen Gesellschaften Bepflanzung Vorsorge Beileidskarten Nachruf Abschied Bestatterbedarf Beerdigung Gedenkseiten Kondolenz Forum Psychologe Trauerredner Sterbebegleitung Testament Testamentsvollstrecker Trauermusik Tod Trauer Traueranzeigen Trauerbegleitung Danksagung Literatur Tierfriedhof Gemeindearbeit Sterbegeld Friedwald Trauerbekleidung
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Ablauf einer nichtkonfessionellen Trauerfeier
Mit der folgenden Beschreibung einer Trauerfeier im außerkonfessionellen Bereich ist nicht gemeint, daß man jede Feier genau so gestalten sollte, sondern es soll nur eine Möglichkeit aus vielen dargestellt werden.
Denn es kann zum Beispiel auch sein, daß der Schmerz zu groß oder der Tod so furchtbar ist, daß man den Abschied einfach nur schnell hinter sich bringen will. Die kürzeste Trauerfeier, die ich erlebt habe, war die meines Vaters, der kurz nach der Goldenen Hochzeit meiner Eltern starb. Meine Eltern hatten schon vorher über
seinen Tod gesprochen. Sie wünschten sich keinen Redner und keine größere Abschiedsfeier. Nur der engste Familienkreis wurde benachrichtigt. Als wir in der Friedhofskapelle zusammengekommen waren, wurde das Lied »So nimm denn meine Hände« gespielt. Es barg für
beide zugleich die Erinnerung an erstes Liebesglück und symbolhaft eine Geborgenheit im Göttlichen in sich. Danach sprach eine Angehörige des Bestattungsinstitutes das Vaterunser. Der Sarg wurde aus der Kapelle getragen und in einen Wagen geschoben. Wir waren dahinter hinausgetreten und sahen zu, bis der Wagen abfuhr. Danach kamen wir alle bei meiner Mutter zum Kaffeetrinken zusammen.
Obwohl ich mir eine längere Trauerfeier gewünscht hätte, war es für mich doch ein sehr bewegender Abschied. Trotzdem hinterließ die Feier ein zwiespältiges Gefühl: Es gab wenig Hoffnung und fast gar keine Gemeinschaft in der schlichten Zeremonie. Das bewegte Leben meines Vaters erschien nicht noch einmal vor unseren Augen.
Persönlich finde ich es sehr viel hilfreicher, wenn eine Trauerfeier - gleichgültig ob konfessionell oder nicht - Elemente enthält, die Trau-er und Erinnerung ermöglichen und für das Weiterleben nach dem Verlust bedeutsam sind. Als hauptsächliche Elemente sehe ich an:
- die Trauergemeinschaft wird zu einem gemeinsamen Erleben
zusammengeführt, zu dem auch das Bedenken des eigenen
Lebens gehört;
- der Name des Verstorbenen wird ausgesprochen, das Andenken an sein Leben darf aufleben;
- sein oder ihr Weiterleben in den Gedanken und Erzählungen
der Angehörigen, in Taten und Werken wird deutlich;
- es wird öffentlich um Vergebung gebeten und gedankt;
- ein Segen für den Toten und die Lebenden wird gesprochen;
- mit der Beisetzung am Schluß der Feier oder in einer symboli
schen Handlung wird der menschliche Körper dem ewigen
Kreislauf der Natur wieder zurückgegeben, aus dem er
stammt.
Im folgenden wird vorausgesetzt, daß der Sarg mit dem Verstorbenen in der Mitte eines Stuhlkreises steht, der nach eigenem Geschmack persönlich ausgeschmückt ist. Die Angehörigen und Freunde sind
Verzeichis: Bestatter Bestattung Grabmale Grabpflege Grabstein Trauerfloristik Seebestattung Feuerbestattung Abschied Hospiz Urnenbestattung Weltraumbestattung Sarg Religion Gottesdienst Nachlassverwalter Stiftungen Erbschaft Friedhof Kirchen Gesellschaften Bepflanzung Vorsorge Beileidskarten Nachruf Abschied Bestatterbedarf Beerdigung Gedenkseiten Kondolenz Forum Psychologe Trauerredner Sterbebegleitung Testament Testamentsvollstrecker Trauermusik Tod Trauer Traueranzeigen Trauerbegleitung Danksagung Literatur Tierfriedhof Gemeindearbeit Sterbegeld Friedwald Trauerbekleidung

