Kategorie: Traueranzeigen:
Thomas Merton
Der kontemplative Weg
es gibt eine höhere Art des Horchens, das nicht der Empfang auf einer besonderen Wellenlänge ist oder die Empfänglichkeit für eine besondere Art von Botschaft, sondern eine allgemeine Leere, die darauf wartet, die Fülle in der eigenen scheinbaren Leere aufzunehmen. Mit anderen Worten, der wahre Kontemplative ist nicht jemand, der seinen Geist auf eine bestimmte Botschaft einstellt, die er hören möchte oder erwartet, sondern einer, der leer bleibt, weil er weiß, dass er niemals das Wort, das seine Dunkelheit in Licht umwandeln wird, erwarten oder voraussehen kann. Er hofft noch nicht einmal auf eine besondere Wandlung. Er sucht nicht eher Licht statt Dunkel. Er wartet schweigend. Wenn ihm „geantwortet” wird, ist es nicht ein Wort, das plötzlich in sein Schweigen einbricht. Sein Schweigen selbst enthüllt sich ihm jäh und auf unerklärliche Weise als ein Wort von großer Kraft.
Verzeichis: Bestatter Bestattung Grabmale Grabpflege Grabstein Trauerfloristik Seebestattung Feuerbestattung Abschied Hospiz Urnenbestattung Weltraumbestattung Sarg Religion Gottesdienst Nachlassverwalter Stiftungen Erbschaft Friedhof Kirchen Gesellschaften Bepflanzung Vorsorge Beileidskarten Nachruf Abschied Bestatterbedarf Beerdigung Gedenkseiten Kondolenz Forum Psychologe Trauerredner Sterbebegleitung Testament Testamentsvollstrecker Trauermusik Tod Trauer Traueranzeigen Trauerbegleitung Danksagung Literatur Tierfriedhof Gemeindearbeit Sterbegeld Friedwald Trauerbekleidung
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Thomas Merton
Der kontemplative Weg
es gibt eine höhere Art des Horchens, das nicht der Empfang auf einer besonderen Wellenlänge ist oder die Empfänglichkeit für eine besondere Art von Botschaft, sondern eine allgemeine Leere, die darauf wartet, die Fülle in der eigenen scheinbaren Leere aufzunehmen. Mit anderen Worten, der wahre Kontemplative ist nicht jemand, der seinen Geist auf eine bestimmte Botschaft einstellt, die er hören möchte oder erwartet, sondern einer, der leer bleibt, weil er weiß, dass er niemals das Wort, das seine Dunkelheit in Licht umwandeln wird, erwarten oder voraussehen kann. Er hofft noch nicht einmal auf eine besondere Wandlung. Er sucht nicht eher Licht statt Dunkel. Er wartet schweigend. Wenn ihm „geantwortet” wird, ist es nicht ein Wort, das plötzlich in sein Schweigen einbricht. Sein Schweigen selbst enthüllt sich ihm jäh und auf unerklärliche Weise als ein Wort von großer Kraft.
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