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FRIEDWALD
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Bestattungen Friedwald Bispingen Eintrag vom: 09.02.2006.
http://www.bestattungen-wellner.de/seite...
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40 Bäume entlang der Bassenkuhlenbahn im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide sind inzwischen für Begräbnisstätten reserviert bzw. bereits verkauft. 20 Beisetzungen haben seit Oktober 2005 in dem als Friedhof gewidmeten Friedwald stattgefunden. Das ist für die FriedWald GmbH als Betreiber ein „zufriedenstellendes Ergebnis“, wie Pressesprecherin Corinna Brod gegenüber der BZ erläuterte. Ende Oktober vergangenen Jahres wurde der Friedwald entlang desWeges im Naturschutzgebiet zwischen Volkwardingen und Behringen eingeweiht. Vorausgegangen war eine lange Auseinandersetzung um die Widmung. Vor allem naturschutzrechtliche Bedenken auch des Vereins Naturschutzpark mussten ausgeräumt werden. Dabei spielte die Erreichbarkeit des Gebietes eine große Rolle. Nur zu Fuß oder per Kutsche gelangen die Trauernden zum Friedwald, denn es gelten die gleichen Regelungen – also ein Fahrverbot – wie für den Rest des Naturschutzgebietes. Trotz der widersprüchlichen Meinungen und der Furore im Vorfeld sei das Interesse an der Begräbnisstätte sehr groß, so Corinna Brod. Durch den Start der Anlage in die dunkle Jahreszeit hinein, seien die Zahlen jedoch mit anderen Friedwäldern nicht gut vergleichbar. Vorwiegend kämen die Interessenten aus der hiesigen Region. Viele entschieden sich bereits zu Lebzeiten bewusst für die Begräbnisstätte an einem Baum. Auf einem Schild am Baum können persönliche Daten und christliche Symbole dargestellt werden, doch die Bestattung kann auch anonym erfolgen. Ein Familienbaum kann für 3350 Euro für 99 Jahre gepachtet werden. Ein Platz unter einem Gemeinschaftsbaum ist für 750 Euro zu haben. Maximal zehn Menschen können dort beigesetzt werden. Insgesamt wurde eine Allee von mehr als einem Kilometer und jeweils zehn Metern rechts und links des Weges als Friedwald gewidmet. Die Fried- Wald GmbH in Griesheim bei Darmstadt führt über die Begräbnisstätten ein so genanntes Baumregister, sodass die Lage der einzelnen Gräber nachvollziehbar ist. Als sehr gut würdigte die Pressesprecherin die Zusammenarbeit mit dem Forstamt in Sellhorn. Denn dieses ist nicht nur für die Betreuung des Waldes zuständig, sondern von dort wird auch die Zusammenarbeit mit den Interessenten vor Ort geregelt. Der Bispinger Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung im Januar eine erste Änderung der Friedhofssatzung. Der Landkreis hatte einige Passagen aus rechtlicher Sicht beanstandet, diese wurden mit dem Ratsbeschluss redaktionell berichtigt.
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