Kategorie: Abschied:
Francisco de Osuna Rat der Schrift
Die Heilige Schrift gibt uns oft den klugen Rat, schweigend unser Heil zu erwarten, damit im Zustand schweigenden Offenseins, wie ihn die Heiligen lebten, das allmächtige Wort empfangen werden kann, wenn es von seinem Throne herabsteigt, um in unser Herz zu kommen. Es ist nicht leicht, dieses Schweigen zu wahren, denn der böse Drache versucht es mit einem Heer von Gedanken zu stören, damit Gott im Himmel unserer Seele keine rechte Ruhe finde. Darum müssen wir uns, sagt Gregor der Große, um so mehr bemühen, dass Gott in uns ruhen kann. Wir dürfen in diesem Schweigen auch nicht für eine halbe Stunde nachlassen. Es wird euch auch gesagt, dass ihr die liebe und andächtige Seele nicht da-raus wecken sollt, ehe es ihr gefällt, damit man von jenen, die im Schutze dieser geheimen Verborgenheit bleiben, sagen kann: „Sie waren glücklich, weil sie schwiegen, und der Herr brachte sie in den Hafen ihres Willens. Lob sei dem Herrn für seine Barmherzigkeit und für die Wunder, die er an den Menschenkindern tut.”
Dieser Hafen, in den der Herr uns bringt, so möchten wir erklären, eine Ruhe, wie sie die Gottliebenden er-sehnen. Man erreicht sie mit Sicherheit, indem man den Verstand mit innerer Gelassenheit in Schweigen versetzt. Unser Bemühen reicht nicht aus, ihn ganz zum Schweigen zu bringen, da diese Anstrengung uns wieder in tau-send Fragen verwickelt; sofern wir aber unseren Verstand bereits unseren Möglichkeiten entsprechend in
Schweigen versetzten, schenkt Gott selbst uns die er-sehnte Ruhe, wie auch Jesaja sagt: „Das rechte Tun schafft ständige Ruhe und Sicherheit.” Wenn auch unser eigenes Schweigen nur unvollkommen sein kann, niemals gänzlich und vielleicht nur eine halbe Stunde durchzuhalten, oder nur ein halbes Schweigen ist, dürfen wir deshalb doch nicht nachlassen in unserem Bemühen. Denn der Herr kann es vervollkommnen, wie es der Prophet versprochen hat, als er sagte: „Fürchte dich nicht, Zion, lass deine Hände nicht sinken!
Verzeichis: Bestatter Bestattung Grabmale Grabpflege Grabstein Trauerfloristik Seebestattung Feuerbestattung Abschied Hospiz Urnenbestattung Weltraumbestattung Sarg Religion Gottesdienst Nachlassverwalter Stiftungen Erbschaft Friedhof Kirchen Gesellschaften Bepflanzung Vorsorge Beileidskarten Nachruf Abschied Bestatterbedarf Beerdigung Gedenkseiten Kondolenz Forum Psychologe Trauerredner Sterbebegleitung Testament Testamentsvollstrecker Trauermusik Tod Trauer Traueranzeigen Trauerbegleitung Danksagung Literatur Tierfriedhof Gemeindearbeit Sterbegeld Friedwald Trauerbekleidung
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Francisco de Osuna Rat der Schrift
Die Heilige Schrift gibt uns oft den klugen Rat, schweigend unser Heil zu erwarten, damit im Zustand schweigenden Offenseins, wie ihn die Heiligen lebten, das allmächtige Wort empfangen werden kann, wenn es von seinem Throne herabsteigt, um in unser Herz zu kommen. Es ist nicht leicht, dieses Schweigen zu wahren, denn der böse Drache versucht es mit einem Heer von Gedanken zu stören, damit Gott im Himmel unserer Seele keine rechte Ruhe finde. Darum müssen wir uns, sagt Gregor der Große, um so mehr bemühen, dass Gott in uns ruhen kann. Wir dürfen in diesem Schweigen auch nicht für eine halbe Stunde nachlassen. Es wird euch auch gesagt, dass ihr die liebe und andächtige Seele nicht da-raus wecken sollt, ehe es ihr gefällt, damit man von jenen, die im Schutze dieser geheimen Verborgenheit bleiben, sagen kann: „Sie waren glücklich, weil sie schwiegen, und der Herr brachte sie in den Hafen ihres Willens. Lob sei dem Herrn für seine Barmherzigkeit und für die Wunder, die er an den Menschenkindern tut.”
Dieser Hafen, in den der Herr uns bringt, so möchten wir erklären, eine Ruhe, wie sie die Gottliebenden er-sehnen. Man erreicht sie mit Sicherheit, indem man den Verstand mit innerer Gelassenheit in Schweigen versetzt. Unser Bemühen reicht nicht aus, ihn ganz zum Schweigen zu bringen, da diese Anstrengung uns wieder in tau-send Fragen verwickelt; sofern wir aber unseren Verstand bereits unseren Möglichkeiten entsprechend in
Schweigen versetzten, schenkt Gott selbst uns die er-sehnte Ruhe, wie auch Jesaja sagt: „Das rechte Tun schafft ständige Ruhe und Sicherheit.” Wenn auch unser eigenes Schweigen nur unvollkommen sein kann, niemals gänzlich und vielleicht nur eine halbe Stunde durchzuhalten, oder nur ein halbes Schweigen ist, dürfen wir deshalb doch nicht nachlassen in unserem Bemühen. Denn der Herr kann es vervollkommnen, wie es der Prophet versprochen hat, als er sagte: „Fürchte dich nicht, Zion, lass deine Hände nicht sinken!
Verzeichis: Bestatter Bestattung Grabmale Grabpflege Grabstein Trauerfloristik Seebestattung Feuerbestattung Abschied Hospiz Urnenbestattung Weltraumbestattung Sarg Religion Gottesdienst Nachlassverwalter Stiftungen Erbschaft Friedhof Kirchen Gesellschaften Bepflanzung Vorsorge Beileidskarten Nachruf Abschied Bestatterbedarf Beerdigung Gedenkseiten Kondolenz Forum Psychologe Trauerredner Sterbebegleitung Testament Testamentsvollstrecker Trauermusik Tod Trauer Traueranzeigen Trauerbegleitung Danksagung Literatur Tierfriedhof Gemeindearbeit Sterbegeld Friedwald Trauerbekleidung

